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Waldbrandgefahr im Kanton Bern

Waldbrandgefahr im Kanton Bern

30.07.2018

In den vier Verwaltungskreisen des Berner Oberlands wird das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe aufgehoben. In allen anderen Regionen des Kantons Bern bleibt es vorerst in Kraft.

Der Wochenanfang brachte mehr Regen als erwartet. Zudem gibt es wegen der tieferen Temperaturen während der Nacht wieder vermehrt Tau. Deshalb haben die zuständigen Regierungsstatthalterämter entschieden, das Feuerverbot in den vier Oberländer Verwaltungskreisen Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Obersimmental-Saanen und Thun aufzuheben. Obschon das Feuerverbot nicht mehr gilt, ist beim Umgang mit Feuer in Wald und Waldesnähe weiterhin Vorsicht geboten.

In den übrigen sechs Verwaltungskreisen bleibt das Feuerverbot in Kraft: Bern-Mittelland, Biel/Bienne, Emmental, Berner Jura, Oberaargau und Seeland. In diesen Verwaltungskreisen sind Feuer im Wald und in Waldesnähe weiterhin verboten.

Für die Gemeinde Schwarzenburg gelten weiterhin folgende Regeln:

Absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (Mindestabstand 200 Meter). Im Wald und in Waldesnähe ist das Entfachen von Feuern untersagt. Dieses Verbot gilt somit auch für die Sense / Schwarzwasser.

Ausserhalb der Verbotszone sind folgende Verhaltensregeln zu beachten: 

  • Brennende Raucherwaren und Zündhölzer nicht wegwerfen.
  • Grillfeuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen und mit grösster Vorsicht entfachen. Bei starkem Wind darauf verzichten.
  • Elektro- und Gasgrills sind erlaubt.
  • Feuer immer beobachten und Funkenflug sofort löschen.
  • Feuer immer vollständig löschen und kontrollieren.
  • Bei Feuerausbruch ist unverzüglich die Feuerwehr über die Telefonnummer 118 zu alarmieren.

Die Situation wird voraussichtlich am nächsten Freitag neu beurteilt. Das Amt für Wald des Kantons Bern überwacht die Waldbrandgefahr laufend. Aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise sind unter www.be.ch/waldbrandgefahr zu finden.

17. August 2018