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Privater Verkehr

Strassen
Das Strassennetz in unserer Gemeinde ist aufgeteilt in Kantons-, Gemeinde- und Privatstrassen. Die Hauptstrassen sind im Eigentum des Kantons. Die Zuständigkeit für Unterhalt und Betrieb liegt beim Strasseneigentümer.

Provisorisches Salzlager Brüllen

Bis anhin konnte die Gemeinde Schwarzenburg das Auftausalz für den Winterdienst im Werkhof Stengeli des Kantons Bern beziehen. Aus Kapazitätsgründen kündigte das Strasseninspektorat die Mitbenutzung des kantonseigenen Salzsilos auf Ende November 2011. Ab der Wintersaison 2011/12 muss die Gemeinde selber für die Lagerhaltung des Streusalzes schauen.

Es ist vorgesehen, im Areal Pöschen zwei Silos à je 80 m3 für die Lagerung von Salz- und Splitt zu bauen. Das Geschäft für den Neubau wird der Gemeindeversammlung vom 13. Februar 2012 zur Bewilligung vorgelegt. Um den Winterdienst auch in diesem Winter erfüllen zu können, musste ein Provisorium organisiert werden.

Der mittlere Salzverbrauch der letzten fünf Jahre in der Gemeinde Schwarzenburg betrug im Durchschnitt 185 Tonnen pro Jahr (zwischen 58 Tonnen im Winter 2006/07 und 258 Tonnen im Winter 2008/09). Es wurde nach einem gedeckten Lagerplatz für ca. 100 Tonnen Salz gesucht. Als ideales Salzdepot drängte sich die in diesem Herbst fertig gestellte Lagerhalle in der Grüngutsammelstelle Brüllen auf.

Nach dieser Übergangsphase ist vorgesehen, zwei Drittel dieser Halle an den Betreiber der Grüngutverwertung für das Einstellen von Maschinen und Geräten für die Kompostaufbereitung sowie zur Lagerung des abgesackten Kompostierguts zu vermieten. 60 m2 des Schopfes stehen der Gemeinde für das Einlagern von Markt- und Signalisa­-
tionsmaterial zur Verfügung. Mit dem jetzigen Betreiber der Grüngutanlage wurde vereinbart, dass die Lagerhalle für diesen Winter «zweckentfremdet» wird und erst im Frühjahr 2012 für den eigentlichen Zweck zur Verfügung steht.

In der Zwischenzeit wurde die Halle für die Lagerung und Beladung der Salzstreuer bereit gemacht. Es wurden eine provisorische Beleuchtung installiert und die Eingangsfront mit Blachen abgedichtet. Die ersten 80 Tonnen Salz wurden bereits angeliefert und zum Teil schon ausgestreut. Die Weggruppe hofft auf einen nicht allzu strengen Winter und freut sich schon heute auf die geplanten Salzsilos im Werkhof Pöschen.   

Daniel Gerber