Gemeindeverwaltung
Bernstrasse 1
Postfach 68
3150 Schwarzenburg
Tel. 031 734 00 00
Fax 031 734 00 01
 info(at)schwarzenburg.ch

 

Umwelt

Schwarzenburger Umweltpreis 2012

Die Gemeinde Schwarzenburg verleiht in diesem Jahr zum ersten Mal den Schwarzenburger Umweltpreis. Damit will die Gemeinde die Mitarbeit der Bevölkerung bei der Lösung lokaler Umweltprobleme fördern und das Engagement im Umwelt- und Energiebereich anregen und würdigen.

Privatpersonen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene), juristische Personen oder Personen­gruppen, Arbeitsgemeinschaften, Teams, Vereine, Schulen, usw., die ihren Wohnsitz oder ihren Sitz in der Gemeinde Schwarzenburg haben, können bis am 29. September 2012 ihre Projek­te mittels Anmeldeformular bei der Bauverwaltung Schwarzenburg einreichen. Bedingung ist, dass die Massnahmen im Gebiet der Gemeinde Schwarzenburg realisiert werden.

Die Preissumme beträgt jährlich Fr. 2'500.--.

Teilnahmebedingungen
Anmeldeformular

Kampf den schädlichen Neophyten

Zum wiederholten mal wird die Aktion des Vereins Natur- und Heimatschutz Schwarzenburgerland zur Bekämpfung der Neophyten wie Goldruten, Staudenknöterich, Sommerflieder und Drüsiges Springkraut durchgeführt.

Die Gemeinde Schwarzenburg stellt dafür vom 1. April bis 30. Oktober 2012 in der Grüngutsammelstelle Brüllen in Schwarzenburg eine spezielle Mulde zur Verfügung, in der Neophyten gratis entsorgt werden können.

Wir bitten die Bevölkerung die sich stark ausbreitenden Pflanzen auszugraben und zur Entsorgung zu bringen. Sie werden in eine Verbrennungsanlage geführt. 

Merkblatt Neophyten
 Weitere Informationen

Feuerbrand – Kontrollen an Quitten- und Birnenbäumen

In Folge vermehrter Feuerbrandbefällen an Quitten- und Birnenbäumen, bitten wir sie diese Baumarten im speziellen zu kontrollieren. Der Feuerbrand ist eine sehr gefährliche Bakterienkrankheit, welche momentan vor allem diese beiden Kernobstbäume befällt. Das Krankheitsbild des Feuerbrands äussert sich dadurch, dass Blätter und Blüten befallener Pflanzen plötzlich vom Blattstiel her welken und sich braun oder schwarz verfärben. Die Triebspitzen krümmen sich aufgrund des Wasserverlustes hakenförmig nach unten. Die Pflanze sieht dann wie verbrannt aus (daher der Name 'Feuerbrand').

Feuerbrand-Verdachtsfälle sind meldepflichtig; wir bitten die Bevölkerung, Verdachtsfälle
- der Bauverwaltung Schwarzenburg, Tel. 031 734 00 57 oder direkt
- dem Feuerbrandexperten Schwarzenburg, Hans Wasem 031 731 15 72 oder
- dem Feuerbrandexperten Albligen, Peter Burri 077 208 18 86   
zu melden.

Verdächtige Pflanzenteile dürfen nicht berührt werden, es besteht die Gefahr der Verschleppung der Krankheit.

Das Merkblatt 'Feuerbrand' ist auf der Bauverwaltung kostenlos erhältlich. Weitere Infos zum Feuerbrand findet man im Internet unter:  www.feuerbrand.ch oder unter www.be.ch/feuerbrand.

Für Ihre Mithilfe bei der Bekämpfung der Pflanzenkrankheit danken wir Ihnen bestens.

 

Weitere Informationen:

 Bundesamt
 Kant. Amt

Lebensraum Sensegraben

Maturaarbeit von Samuel Marti, Schwarzenburg

 » nähere Informationen

ÖQV-Vernetzungskonzept (Teilrichtplan ökologische Vernetzung)

Die neue Landwirtschaftspolitik hat mit der Einführung der ökologischen Ausgleichsflächen (ÖAF) die Natur vermehrt berücksichtigt. Es besteht aber die Tendenz, ÖAF aus rein betrieblicher Sicht anzuordnen (z.B. Grenzertragsflächen). Sollen sie einen erhöhten ökologischen Wert erhalten, müssten sie miteinander vernetzt sein und besonders wertvolle Pflanzenbestände aufweisen. Hier setzt die ÖQV an (neue Verordnung über die regionale Förderung der Qualität und der Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft): Werden ÖAF im Rahmen eines Vernetzungsprojektes optimaler angelegt und schonungsvoller bewirtschaftet, erhalten die Landwirte dafür zusätzliche Beiträge für die Vernetzung und die Qualität von ÖAF. Dazu muss eine Trägerschaft auf einem abgegrenzten Gebiet ein Vernetzungsprojekt erarbeiten.

Die Umsetzung der ÖQV basiert auf dem Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) der Region Schwarzwasser. Die Erarbeitung der Vernetzungskonzepte wurde regional koordiniert, jedoch in Teilprojekten realisiert. Die drei Gemeinden Albligen, Oberbalm und Wahlern haben seit Mai 2003 ein gemeinsames Vernetzungsprojekt erstellt. Mit Verfügung vom 20.09.2004 hat das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern den von den drei Gemeinden beschlossenen Teilrichtplan genehmigt.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
 http://www.fun-web.ch/oeqv/vernetzung.htm